Gefunden werden, wenn niemand mehr sucht.
Immer mehr Leute tippen ihre Frage in ChatGPT, Perplexity oder Googles KI-Modus und bekommen eine Antwort statt zehn blauer Links. Diese Antworten nennen ihre Quellen. Entweder steht deine Seite darin, oder es steht die deines Wettbewerbers darin. Einen dritten Fall gibt es nicht.
Was sich gerade tatsächlich ändert.
Googles KI-Modus läuft auf Deutsch
Seit dem 7. Oktober 2025 ist der KI-Modus in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Er beantwortet die Frage direkt, statt zehn Links anzubieten, und Google schaltet ihn schrittweise nach Region, Gerät und Konto frei.
Die Antworten nennen Quellen
ChatGPT, Perplexity und der KI-Modus verlinken die Seiten, aus denen sie ihre Antwort ziehen. Wer dort als Quelle steht, bekommt den Klick. Wer nicht auftaucht, existiert in dieser Antwort nicht, egal auf welchem Platz er bei Google steht.
Es gibt zwei Sorten Bots, und sie werden ständig verwechselt
Antwort-Crawler wie OAI-SearchBot, PerplexityBot oder Claude-SearchBot holen deine Seite, um sie in einer Antwort zu verlinken. Trainings-Crawler wie GPTBot, ClaudeBot oder Google-Extended sammeln Material für Modelle und verlinken nichts zurück. Wer pauschal alles sperrt, um „seine Inhalte zu schützen“, sperrt sich meistens aus den Antworten aus.
Wie oft das passiert, weiß niemand genau
Für den deutschsprachigen Raum gibt es keine belastbare öffentliche Zahl, welcher Anteil der Suchen über KI-Antworten läuft. Wer dir eine nennt, hat sie geschätzt. Was messbar ist: ob deine Seite für diese Systeme überhaupt lesbar ist. Genau daran arbeiten wir.
Die Belege zu jedem Punkt stehen unten auf dieser Seite, verlinkt auf die Dokumentation der Betreiber. Keine Agentur-Studie, keine geschätzte Prozentzahl.
Zwei Dateien, die du sofort aufrufen kannst.
Diese Seite verkauft KI-Sichtbarkeit. Dann muss sie selbst vormachen, wie das aussieht. In unserer robots.txt sind die Antwort-Crawler namentlich aufgeführt statt unter einem Wildcard-Eintrag mitzulaufen, und unter /llms.txt liegt eine Kurzfassung dieser Website in Markdown, die aus denselben Daten erzeugt wird wie die Seite selbst und deshalb nicht veralten kann. Beides sind zwei Klicks, und du siehst genau, was wir meinen.
- verdus-design.de/robots.txt
Antwort- und Trainings-Crawler getrennt aufgeführt und kommentiert.
- verdus-design.de/llms.txt
Leistungen, Referenzen und Firmendaten als Markdown, maschinenlesbar.
Dazu kommt, was ohnehin unter jeder unserer Seiten liegt: server-gerendertes HTML, damit ein Bot ohne JavaScript alles sieht, und strukturierte Daten nach Schema.org.
Was dabei tatsächlich passiert.
Nachsehen, was heute über dich gesagt wird
Wir stellen ChatGPT, Perplexity und Copilot die Fragen, die deine Kunden stellen würden, und halten fest, was zurückkommt: ob du auftauchst, mit welchen Angaben, und wer stattdessen genannt wird. Das ist der Ausgangspunkt, und es ist oft der unangenehmste Teil.
Zugang freigeben und sichtbar machen
In der robots.txt werden die Antwort-Crawler namentlich freigegeben statt unter einem Wildcard-Eintrag mitzulaufen. Damit ist die Entscheidung dokumentiert und nicht zufällig. Viele Seiten sperren hier ungewollt aus, weil ein Plugin oder ein Hoster es einmal so eingestellt hat.
Die Seite maschinenlesbar bauen
Antwort-Crawler führen JavaScript in der Regel nicht aus. Was erst im Browser zusammengebaut wird, sehen sie nicht. Deshalb wird server-gerendert ausgeliefert, mit strukturierten Daten nach Schema.org, aus denen Angebot, Standort und Öffnungszeiten ohne Raten hervorgehen.
Antworten schreiben statt Keywords streuen
Ein Modell zitiert am ehesten Absätze, die eine Frage klar beantworten: Preisrahmen, Ablauf, Grenzen, Einwände. Deshalb bekommt jede Leistung ihre eigene Frage-Antwort-Strecke, und dieselben Fakten stehen überall gleich, auch im Google-Profil und im Impressum. Widersprüche kosten Vertrauen, bei Menschen und bei Maschinen.
llms.txt bereitstellen
Eine kurze Markdown-Datei unter /llms.txt, die dein Angebot zusammenfasst. Das ist ein Vorschlag von 2024 und kein verabschiedeter Standard; niemand garantiert, dass ein Modell sie liest. Sie kostet fast nichts, Chromes Lighthouse prüft inzwischen darauf, und OpenAI, Anthropic und Google pflegen selbst eine. Wir erzeugen sie aus denselben Daten wie die Seite, damit sie nicht nach drei Monaten veraltet.
Was du vorher wissen willst.
Ist das nicht einfach SEO mit neuem Namen?
Zur Hälfte. Sauberes technisches SEO ist die Voraussetzung, ohne sie geht gar nichts. Der Unterschied liegt im Ziel: Klassisches SEO will einen Platz in einer Liste. Hier willst du als Quelle in einer Antwort genannt werden, die jemand anderes formuliert. Dafür zählt weniger, ob eine Seite auf Platz drei steht, sondern ob eine Maschine deinen Absatz sauber ausliest und guten Gewissens zitieren kann.
Könnt ihr garantieren, dass ChatGPT uns empfiehlt?
Nein, und wer das zusagt, verkauft dir etwas, das er nicht steuern kann. Kein Anbieter gibt Zugriff auf die Auswahl seiner Quellen. Steuerbar ist die andere Seite: dass deine Seite technisch lesbar ist, dass die Antwort-Crawler nicht ausgesperrt sind, dass deine Angaben überall gleich lauten und dass die Fragen deiner Kunden auf deiner Seite beantwortet werden. Das erledigen wir, und du kannst jeden Punkt davon nachprüfen.
Sollen wir Trainings-Crawler zulassen oder sperren?
Das ist eine Abwägung, keine Regel. Trainings-Crawler bringen keine Klicks, weil sie nichts verlinken. Wer originäre Inhalte hat, die er nicht in fremden Modellen sehen will, sperrt sie. Wer vor allem gefunden werden will, lässt sie laufen. Wichtig ist nur, die Antwort-Crawler dabei nicht mit abzuräumen. Wir legen dir beide Seiten hin, entscheiden tust du.
Wie merken wir, ob sich etwas tut?
Wir dokumentieren vor dem Start, was die Systeme auf deine typischen Kundenfragen antworten, und wiederholen dieselben Fragen später. Das ist eine Stichprobe und keine Statistik, denn Antworten schwanken. Ehrlicher als eine erfundene Kennzahl ist es trotzdem. Dazu kommen die harten Werte: Bing Webmaster Tools und Search Console zeigen, ob und wie oft die Bots deine Seite tatsächlich abholen.
Was kostet das?
Bei einer Seite, die wir bauen, steckt der technische Teil im Build und nicht auf einer Zusatzrechnung. Für bestehende Seiten hängt es davon ab, was vorhanden ist. Im Erstgespräch sehen wir uns deine Seite an und sagen dir, was fehlt und was es kostet. Das Gespräch kostet dich nichts.
Jede Behauptung auf dieser Seite, zum Nachlesen.
Dieses Thema zieht gerade viele Zahlen an, die niemand belegen kann. Deshalb steht hier, woher alles stammt. Wenn du eine Aussage findest, die diese Quellen nicht hergeben, schreib uns; dann nehmen wir sie raus.
- OpenAI: Übersicht der Crawler (OAI-SearchBot, GPTBot, ChatGPT-User, OAI-AdsBot)developers.openai.com
- Perplexity: PerplexityBot und Perplexity-Userdocs.perplexity.ai
- Anthropic: ClaudeBot, Claude-SearchBot und Claude-Usersupport.claude.com
- Google: Crawler-Dokumentation, unter anderem Google-Extendeddevelopers.google.com
- llms.txt: der Vorschlag im Originalllmstxt.org