NAKAMA
Eine Bildwelt für Anime-Streetwear
- Social-Media-Strategie
- Kreation

Ausgangslage
Streetwear wird über Bilder verkauft, lange bevor jemand ein Teil in der Hand hat. Auf Instagram entscheidet ein Blick auf den Feed, ob ein Label eine eigene Haltung hat oder nur Motive auf Stoff druckt.
Ziel
Ein Feed, der aussieht wie eine Marke und nicht wie ein Katalog. Und Kollektionen, die als Ereignis ankommen, nicht als nächster Beitrag.
Ansatz
Der Feed arbeitet mit zwei Bildsorten. Studioaufnahmen auf hellem Grund zeigen das Teil ohne Ablenkung. Kampagnenbilder stellen es an Orte mit Charakter: in den Boxring, auf ein Parkdeck bei Nacht, an den Hafen. Dazu kurze Zeilen statt Werbetext, und jede Kollektion kommt als Drop mit Namen.

Entscheidungen
Studio für das Teil, Orte für die Haltung
Wer kaufen will, muss Schnitt und Druck erkennen, deshalb der ruhige Studiogrund. Wer folgen soll, braucht ein Gefühl, deshalb der Boxring und das Parkdeck. Die Farbwelt bleibt in beiden gedämpft, so liest sich der Feed als eine Serie.
Kurze Zeilen
„WANTED.“, „No Matter What.“, „More than a Memory.“ Die Bildunterschrift setzt einen Ton und erklärt nichts. Was es zu sehen gibt, zeigt das Foto.
Ein Drop hat einen Namen und ein Ende
„V1 Live Now. Limited pieces.“ Eine Kollektion mit Namen und begrenzter Stückzahl ist ein Termin. Ein Upload ohne beides ist nur der nächste Beitrag.
Ergebnis
Ein Instagram-Auftritt mit eigener Bildsprache, vom Studio bis zum Hafen aus einer Hand. Jedes Foto darin stammt von uns.